Bericht vom Clubabend 10.4.2019

Unser Clubabend am 10. April begann mit einer traurigen Nachricht: Karin zieht mit ihrer Familie in den Nordwesten der Bundesrepublik. Sie bleibt jedoch Mitglied und wird den Kontakt mit uns halten.

Sonstige Besprechungspunkte waren:

– Wenn das Rathaus von Grötzingen restauriert und die Fachwerksfassade sichtbar ist, wollen wir uns dort zu einer Fotosession treffen.

– Der FMK bekommt Passepartout von einem ehemaligen Mitglied.

– Anmeldeschluss für die Ausstellung zur Kulturmeile ist in ca. 1½ Wochen, genauer Termin wird per Mail mitgeteilt.

– Anfang Juni wird die Wandverteilung bekannt gegeben. Dann sollen auch die Bildunterschriften und evtl. fehlende Selbstauskunft in die Liste eingetragen werden.

– Die Berichte über die Clubabende können zur Entlastung des Vorstands von allen geschrieben werden. So ist dies ein erster Versuch von Dieter.

Das Highlight war die anschließende Bilderschau. Von ca. 17 Teilnehmer*innen wurden mindestens so viele USB-Sticke mit mehreren Unterordnern an Thomas weitergereicht. Die präsentierten Fotos zeigten wieder einen guten Querschnitt der verschiedenen Themen, Motive, Aktivitäten, Experimente und Serien der einzelnen Mitglieder*innen und deren individuellen Stilrichtungen und Interessen.

Bei Knabbergebäck und Getränke, die Karin mitgebracht hatte, gab es wie immer

– Fragen der Fotografen an die Anwesenden zu den eigenen Bildern,

– Konstruktive Vorschläge und Kommentare der Anwesenden

– wie immer, die humorvollen Zwischenbemerkungen

– und dazu viel Gelächter, das einfach bei uns dazu gehört.

Trotz der vielen Fotos war die Bilderschau nicht langweilig, es war wieder ein gelungener Gruppenabend!

FMK Ausflug – Hallia Venezia 2019

Am 24. Februar war es soweit. Die Ausflugssaison des FMK startet wieder. Diesmal sehr früh im Jahr. Das Ziel ist Schwäbisch Hall. Dort ist immer am Sonntag vor Fasching die Hallia Venezia. Dies ist sozusagen venezianischer Karneval auf schwäbisch. Nein, auch das ist nicht richtig, denn es ist venezianischer Karneval im schwäbischen denn es werden alle Elemente des venezianischen Karnevals übernommen. Dazu gehören die Vollmasken die von den Maskenträgern in der Regel selbst gefertigt werden, das allgemeine Gehabe, das heißt dass nicht gesprochen wird, dass die Pose alleine zählt.

Wenn man sich in dieser Szene umschaut, dann sieht man, dass es doch einige Veranstaltungsorte gibt.  Ludwigsburg, im Elsaß und mehr. Schwäbisch Hall bietet mit seiner mittelalterlichen Kulisse einen besonderen Rahmen.

Die Gruppe des FMK war immerhin 3 Mann stark und ein Gast der mitgefahren ist. Bereits auf der Hinfahrt wurde sozusagen der Tagesplan ausgegeben. Peter Bastian als erfahrener Halllia Venezia Besucher “briefte” die mitreisenden. Der Tagesplan sollte so aussehen: Um die Mittagszeit treffen die Maskenträger so langsam ein. Diese streifen dann durch die Stadt. Ab 14Uhr steht dann das große Defilee an der Treppe von St. Michael an, anschließend geht es zum Kocherquartier wo sich die Maskenträger nochmal für das Defilee an der “kleinen Treppe” treffen um sich anschließend zu zerstreuen.

Dieses Jahr hat uns Sonnenschein begleitet. Der Vorteil war natürlich der blaue Himmel der einen guten Kontrast abgab, nachteilig war, dass man fotografisch gesehen mit viel Schlagschatten kämpfen muss und dass bei Sonnenschein noch mehr Besucher zu dieser Veranstaltung kommen.

Wie auch in den letzten Jahren ging das Fotografieren recht gesittet ab. Die meisten nahmen Rücksicht aufeinander, geduldeten sich auch den einen oder anderen Moment bis der andere Fotokollege fertig war um dann die eigenen Bilder zu machen. Der Kreis um die Maskenträger war groß genug, so dass die meisten Fotografen ihren Platz gefunden haben.

Dieses Jahr kamen viele neuen Masken dazu – das ist nicht jedes Jahr so. In den Jahren vorher wurden die gleichen Masken gerne mehrere Saisons getragen.

Um für das große Defilee an der Treppe ganz vorne zu stehen musste man sich schon fast eine Stunde vorher hinstellen, diese haben wir aber nicht zum Stehen sondern zum Fotografieren genutzt.

An vielen Ecken, Türen standen die Masken und stellten sich den Fotografen zur verfügung.

Für das Fotografieren am Kocherquartier fehlte uns allerdings dann etwas die Lust und wir wollten eher noch einen Kaffee trinken. Was uns aber nicht gelang, da alle Kaffees und Kneipen einfach nur voll waren. So ging es dann am späten Nachmittag mit prallgefüllter Speicherkarte wieder nach Hause.

Vielen Dank an Peter Bastian für die Organisation des Ausflugs, den Bericht und die tollen Fotos!