FMK Fotowalk entlang des Federbach

Am Samstag, dem 20. Juli haben wir uns für einen gemeinsamen Fotowalk getroffen. Diesmal wollten wir in der Natur fotografieren. Und warum denn in die Ferne schweifen wenn das Gute doch manchmal so nahe liegt.

Unser Fotokollege Axel hat sich bereit erklärt uns durch eines seiner fotografischen Jagdgebiete zu führen. In Karlsruhe Daxlanden entlang des alten Federbaches finden sich genügend Motive wie Blumen, Insekten, Libellen und Vögel. Zu neunt haben wir uns auf die Reise gemacht.

Die Ausstattung der Fotokollegen war doch recht unterschiedlich. Der eine wollte sich auf reine Bilder der Natur fokussieren, deshalb auch nur eine Kamera und zwei Festbrennweiten, andere wollten sich auf Makroaufnahmen spezialisieren, andere wiederum auf kleines Getier das doch recht entfernt war. Mit Stativ oder ohne Stativ – vertreten war das ganze Spektrum. Ich schätze mal vom Weitwinkel bis zum 500er Tele war nun doch alles dabei.

Los gings als o am Treffpunkt an der Brücke, dann am Federbach entlang und irgendwann wieder umdrehen und zurücklaufen. Die Strecke hin war etwa 1 km. Wie lange benötigen Naturfotografen für so einen „Katzensprung“? Ich glaube, es waren etwa 3 Stunden hin und zurück – wobei der Rückweg wesentlich schneller ging.

Eingeschossen wurde sich schon mal an Blüten und Käfern die auf den Blüten herumturnten, Vögel ließen sich in der Zeit irgendwie nur wenige blicken. Gut, es lag an der Uhrzeit, der Temperatur und was weiß ich noch alles. Aber Libellen, die gab es zu Haufe. Wir haben dann einiges über Libellen gelernt, wie man sie auf den Sensor bannt, wie man sie beobachtet, dass man bei vielen natürlich entsprechend Geduld beweisen muss weil sie oft wieder an ihren Ansitz zurückkommen.

Und natürlich war es wie immer. Zu Beginn zieht man gemeinsam los und in der nächsten halben Stunde bilden sich kleine Grüppchen die dann gemeinsam fotografieren, Tipps austauschen, sich gegenseitig die Libellenansitze zeigen, bis man wieder eine andere Gruppe trifft, sich vermischt und wieder in neuer Zusammenstellung weiterzieht.

Ganz bierernst lief das alles nicht ab. Wir hatten viel Spaß und Freude bei diesem Fotowalk. Und so soll es auch sein. Wir werden sehen was auf den Clubabenden dann so gezeigt wird. Aber ich bin mir jetzt schon sicher. So unterschiedlich unsere Fotofreunde sind genau so unterschiedlich werden auch die Ergebnisse sein.

Und ja wir hatten Spaß, das sieht man schon an der Aufgabe an der wir alle gescheitert sind: „Fotografiere eine fliegende Libelle mit einem langen Tele und führe dabei gleichzeitig ein Fokusstacking durch“.

Nach diesen drei Stunden hatten wir alle Hunger und Durst. Gut dass das Schützenhaus nicht so weit weg ist. Dort stärkten wir uns mit Wurstsalat, Schnitzel und anderen Dingen bis wir uns wieder trennten.

Es war ein schöner Nachmittag und ich glaube bei dem einen oder anderen wurde die Lust auf mehr geweckt, denn ich habe mehr als einmal gehört: „Da muss ich noch mal in aller Ruhe herkommen, das lohnt sich wirklich!“

Vielen Dank an Peter Bastian für diesen tollen Bericht und seine Fotos:

Bericht über die 9. Kulturmeile 2019

Am letzten Juni Wochenende 2019 fand die 9. Kulturmeile in Grötzingen statt.
https://www.kulturmeile-groetzingen.de/ 

Der FMK hat wieder die Möglichkeit bekommen in der Begegnungstätte auszustellen. Natürlich haben wir als Fotoclub diese Möglichkeit wahrgenommen um wieder einen Teil unserer Arbeiten zu zeigen. Wie immer fällt jedem wahrlich ein Stein von Herzen wenn letztendlich alle Bilder hängen, die Bildbeschreibungen passen, alle Aufgaben verteilt sind und sich genügend helfende Hände finden um so eine Ausstellung zu stemmen.

Wie kommt eigentlich so eine Ausstellung zu Stande?

Alles beginnt mit der Bekanntgabe des Termins. Und das ist dann der Startschuss. Zunächst sind die Mitglieder aufgefordert sich zu überlegen ob sie mit ausstellen wollen und dann die nächste Frage was sie denn so ausstellen wollen. Der Vorstand erstellt dann die zu verteilenden Aufgaben damit sich jeder seine “Lieblingsaufgaben”  heraussuchen kann. Schließlich lebt so eine Ausstellung von den Mitgliedern und kann nur mit vielen Händen gestemmt werden. 

An vielen Abenden haben wir uns dann die Bilder angesehen die die Einzelnen ausstellen wollen. Es gab sehr interessante Diskussionen mit vielen Anregungen. Das Ergebnis kann sich jedenfalls sehen lassen.

Bei so einer Ausstellung sind viele Kleinigkeiten zu beachten. Das sind beispielsweise das Gästebuch des FMK, die Strichlisten für die Besucherzählung, der Dienst am Empfang, die Aufsicht, die Getränkeversorgung, das “Bannerfestmachen” und noch vieles mehr.

Und dann rückt die Kulturmeile immer näher und plötzlich ist es so weit, der Tag der Vernissage ist da und die Mitglieder bringen ihre Bilder um diese aufzuhängen. Um 19 Uhr ist Vernissage für alle beteiligten Künstler und deren Gäste und pünktlich 15 Minuten vorher sind wir fertig. Und zwar wirklich fertig, die Bilder sind aufgehängt, alles ist wieder aufgeräumt, die Besucher können kommen.

Die Ortsvorstehering Frau Eßrich eröffnet die Kulturmeile, sie begrüßt die Teilnehmer, wünscht allen eine gute Veranstaltung und lädt die Anwesenden dazu ein die Aussteller auch schon am Freitag Abend zu besuchen, sich mit ihnen auszutauschen, die Gespräche zu suchen und die Veranstaltung zu genießen.

Dieses Wochenende war eines der heißesten Wochenenden! Für den Sonntag waren Temperaturen bis über 35° angekündigt. Aber trotz der hohen Temperaturen konnten wir sehr viele Besucher auf unserer Ausstellung begrüßen.

Auch unsere Mitglieder waren wieder sehr engagiert in der Betreuung der Besucher. Viele haben sich am Samstag und Sonntag eingefunden um zu helfen und sich um die Besucher zu kümmern. Es wurden viele Gespräche geführt, Meinungen ausgetauscht und über Bildstile und Interpretationen diskutiert. 

Ein Blick in unser Gästebuch bestätigt uns, dass wir auch dieses mal alles richtig gemacht haben.

Die Entscheidung, dass wir die Vielfalt und die unterschiedlichen Sichtweisen unserer Mitglieder am besten dadurch abbilden können dass wir Ihnen die Freiheit geben ihre persönlichen Favoriten auszustellen war auch dieses Jahr wieder eine sehr gute Entscheidung.

Viele unterschiedliche Facetten wurden gezeigt die zu vielen Gesprächen führten. Das Feedback der Besucher war  durch die Bank positiv. Dies gibt uns den Drive für das nächste Mal – es wieder genauso gut zu machen, uns weiter zu entwickeln.

Auch der FMK ist ein Gebilde das sich weiterentwickelt, das vorankommt, viel ausprobiert und immer wieder neues zeigt.

Vielleicht ist der eine oder andere neugierig geworden und möchte bei uns mitmachen?

Wir freuen uns auf die nächste Ausstellung.

Hier noch ein paar Impressionen von unserer Ausstellung.

Vielen Dank an Peter Bastian für diesen tollen Bericht!